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Smart Gaarden

Das Projekt „Smart Gaarden“ soll einen Beitrag für eine lebenswerte und handlungsfähige Kommune entsprechend den Zielen des Bundesinnenministeriums im Programm „Modelprojekte Smart City“ leisten. Dazu sind neue Technologien in den Dienst der Menschen und übergeordneter Ziele des Gemeinwohls zu stellen. Digitale Technologien sind also so einzusetzen, dass sie nicht nur Einzelinteressen, sondern der Stadtgesellschaft als Gemeinschaft dauerhaft nutzen und so der digitalen Spaltung der Gesellschaft entgegenwirken.

Das Ziel der Sofortmaßnahme

Entsprechend der Smart City Charta verfolgt das Projekt „Smart Gaarden“ eine digitale Transformation, die die Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben fördern soll. Digitalisierung darf nicht zum Ausschluss Einzelner oder ganzer Bevölkerungsgruppen führen. Dazu sollten die digitalen Angebote den unterschiedlichen Möglichkeiten der Menschen Rechnung tragen (Design for all). Dies gilt in besonderem Maße für z.B. für ältere Menschen ohne Erfahrungen mit digitalen Medien oder Menschen, mit ungenügenden Sprachkenntnissen. Ein aktivierender, integrativer und inklusiver Ansatz der Beteiligung ist wichtig, damit nicht ohnehin artikulationsstarke Teile der Bevölkerung Positionen vorbestimmen, sondern eine ausgewogene Meinungsbildung ermöglicht wird. Entsprechend sollten an öffentlichen Orten nicht nur Zugang zu Geräten und Software, sondern auch zielgruppenspezifische Unterstützung angeboten werden.

Die inhaltliche Ausgestaltung des Projektes basiert auf den die bisherigen Aktivitäten der Initiative Smart Gaarden in den letzten Jahren. Dabei fließen Erkenntnisse aus den Aktionen der Initiative und Wünsche aus der Gaardener Bevölkerung ein, z.B. – die Schaffung eines öffentlich zugänglichen #SH_WLANs in der Elisabethstraße (inzwischen in einem ersten Schritt realisiert) sowie der Augustenstraße und der Wunsch nach einer niedrigschwelligen Beratung zur digitalen Teilhabe und digitaler Kompetenz.

Schwerpunkt des Projektes „Smart Gaarden“ sind digitale und soziale Teilhabe/Partizipation an der Stadtgesellschaft als wesentlicher Bestandteil einer Smarten KielRegion Strategie. Zu der Projektzielgruppe gehören einkommensschwache und bildungsferne Schichten sowie Menschen mit Migrationsgeschichte verschiedenen Alters, Jugendliche und Kleingewerbetreibende. Dazu sollen sowohl die sozialen, migrantischen, kreativen und kulturellen Akteure wie auch die Selbstorganisation der Gewerbetreibenden im Gewerbeverein Die Gaardener e.V. einbezogen werden. Nur partiell – im Zusammenhang mit der sozialen Teilhabe – können auch Themen der „Mobilität“ und des Klimaschutzes Gegenstand von Aktionen im Rahmen des Projektes sein.

Wer ist an der Umsetzung der Sofortmaßnahme beteiligt?

Der Projektträger Gewerbeverein Die Gaardener e.V. setzt als Träger des Projektes (Antragsteller*in und Zuwendungsempfänger*in) das Projekt „Smart Gaarden“ in enger Zusammenarbeit mit der Initiative Smart Gaarden um. Darüber hinaus hat die Initiative Smart Gaarden verschiedene Kooperationspartner*innen gewonnen, die sich in das Projekt „Smart Gaarden“ zum Schwerpunkt „Teilhabe/Partizipation“ einbringen werden. Dazu zählen die Stadtteil- und Grundschule Hans-Christian-Andersen und die Stadtmission Mensch GmbH, die zusammen mit dem Gewerbeverein Die Gaardener e.V. und der gemeinwohlorientierten Initiative Smart Gaarden die Umsetzung von Aktionen in Schwerpunkträumen des Stadtteils unterstützen. Diese vier Organisationen werden infolge als „Kern-Kooperation“ bezeichnet.

Die zielgruppenorientierten Aktionen sollen im Wesentlichen durch Dritte umgesetzt werden. Dazu wird es ein Auslobungsverfahren geben. Die Auswahl von geeigneten Aktionen erfolgt durch die „Kern-Kooperation“. Ergänzend dazu wird die Initiative Smart Gaarden zusammen mit dem Projektpartner*innen der „Kern-Kooperation“ auch geeignete eigene Aktionen durchführen.

Was sind erste Maßnahmen im Rahmen der Sofortmaßnahme?

Zunächst ist geplant, die Lebenswirklichkeit der einzelnen Zielgruppen zu erfassen. Dies erfolgt durch Gespräche mit den Kooperationspartner*innen sowie erste Aktionen, die an die digitale Lebenswelt der verschiedenen Zielgruppen angepasst sind. In einem weiteren Schritt ist eine Erprobung möglicher Aktionen zur digitalen Teilhabe vorgesehen. Diese könnten z.B. darin bestehen, die Nutzerfreundlichkeit der städtischen Apps zu testen, die Nutzung des #SH_WLAN-Netzes für Informationen an die Zielgruppen zu testen, digitale Tools für eine Beteiligung an der Stadtentwicklung zu erproben oder künstlerisch einer digitalen Herausforderung zu begegnen.

Durch die Sofortmaßnahme erfolgt gleichzeitig ein Neustart der Vereinsaktivitäten des Gewerbeverein Die Gaardener e.V. nach dem Lockdown durch die Corona-Krise. Der Verein ist im Jahre 2019 gegründet worden, konnte allerdings Corona-bedingt seine Aktivitäten bisher nicht öffentliche und inhaltlich entfalten. Durch den Neustart soll eine breitere Wahrnehmung des Gewerbevereins in der Gaardener Bevölkerung und nachhaltige Teilhabe in der Stadtgesellschaft aufgebaut werden sowie der Verein weiter ausgebaut und gestärkt werden. Die Initiative Smart Gaarden bringt das inhaltliche und organisatorische Konzept für das Projekt ein.

Die ehrenamtliche Projektleitung durch die Initiative Smart Gaarden zur Umsetzung der inhaltlichen Konzeption des Projektes soll durch eine personelle Unterstützung im Rahmen eines interdisziplinären Teams sowie durch die Mitnutzung des Energietreffs „Auguste“ der LH Kiel unterstützt werden. Durch die Informations- und Öffentlichkeitsarbeit soll auch mit eigenen Veranstaltungen und Foren über den Projektfortschritt von Smart Gaarden sowie die Vernetzung der Kooperationspartner*innen informiert werden.

Zur Projektwebsite und weiteren Informationen: https://smartgaarden.de/

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In unserer Blog-Abteilung möchten wir euch künftig unsere Vision des Projekts Smarte KielRegion ein Stückchen näherbringen. Wir berichten aus unseren anstehenden Projekten, unseren Maßnahmen zum Erreichen unserer Ziele und schenken euch Einblicke Rund um das Thema SmartRegion.

Team Smarte KielRegion